Ein unruhiger Schlaf l?sst den Erz?hler in eine Traumwelt gleiten, in der er Ereignisse, die sich vor mehr als drei Jahrzehnten im Prager Judenviertel zugetragen haben, erneut durchlebt. Als Gemmenschneider Athanasius Pernath lebt er im Labyrinth des Prager Ghettos und erh?lt nach und nach Zugang zu seiner eigenen Vergangenheit. Bei einem Gespr?ch in einer Schenke wird ihm von der alten j?dischen Golem-Sage erz?hlt, nach der ein weiser rabbiner einst einen k?nstlichen Menschen aus einem Lehmklumpen schuf, um ihn als Diener zu benutzen. Immer wieder tauche der Golem auf und treibe sein Unwesen im Stadtviertel.
Bei dem Besuch eines Freundes findet Pernath eine Fallt?r und ger?t in ein vergittertes Zimmer, das er nach den Beschreibungen als die Behausung des Golems erkennt
Stammt aus dem Jahre 1915 und ist SEHR lesenswert, wie alles von Meyrink, das ich bisher kenne...ich w?nsche eine fr?hliche G?nsehaut !